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Rettungsdienst

Der Rettungsdienst des DRK-Kreisverbandes Ludwigsburg verfügt über 3 Notarzteinsatzfahrzeuge, 7 Rettungswagen, einen Gerätewagen Rettungsdienst sowie über ein Einsatzleitfahrzeug.

Von vier Rettungswachen und einer Nebenwache aus werden die Einsätze gefahren. Zusammen mit den Rettungswachen des Arbeiter-Samariter- Bundes ergibt sich so ein flächendeckendes Netz, das der Bevölkerung optimale Sicherheiten in Notfällen bietet.

Notarztsysteme

Drei Notarztsysteme werden in Zusammenarbeit mit Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim gGmbH betrieben. Sie funktionieren im sogenannten Rendevouzsystem, das heißt, der Notarzt wird mit einem separaten Fahrzeug, dem Notarzt-Einsatzfahrzeug (NEF) zum Einsatzort gebracht. Dies ermöglicht einen flexiblen Einsatz und optimale Schnelligkeit und Verfügbarkeit der am Klinikum Ludwigsburg und am Krankenhaus Bietigheim rund um die Uhr stationierten Notärzte, die seit 1. Januar 2009 tagsüber durch eine weitereren Notarzt, der auch vom Klinikum Ludwigsburg gestellt wird, unterstützt und ergänzt werden . Mehr über die Notarztsysteme können Sie auch unter www.na-netz.de erfahren.

Die Rettungswachen

Die Rettungswache 1 ist in Ludwigsburg in der Reuteallee 19 zu finden. Diese Wache ist die Hauptwache, an der auch die Rettungsdienstleitung ihren Sitz hat.

Zwei Rettungswagen stehen von hier aus im Einsatz, außerdem sind hier die meisten Krankentransportwagen (11 Fahrzeuge) stationiert sowie die Reservefahrzeuge.

Die Rettungswache 1A ist eine Nebenwache der Wache 1. Hier, am Ludwigsburger Klinikum steht das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF), um den im Klinikum tätigen Arzt sofort aufzunehmen. Gleichzeitig ist der auf dem NEF Dienst tuende Rettungsassistent Schichtführer und Einsatzleiter vom Dienst.

Die Rettungswache 2 findet man am Krankenhaus Marbach. Hier sind ein Rettungswagen (RTW) und ein Krankenwagen stationiert.

Die Rettungswache 3 befindet sich in Vaihingen an der Enz am Fuchsloch 5. Hier sind neben dem Rettungswagen zwei Krankentransportwagen stationiert.

Die Rettungswache 4 am Krankenhaus in Bietigheim-Bissingen ist nach der Wache 1 die grösste Rettungswache im Landkreis. Das Notarzteinsatzfahrzeug für den Bietigheimer Notarzt, zwei Rettungswagen sowie ein Krankentransportwagen haben dort ihren Standort.

Die Fahrzeuge des Rettungsdienstes

Das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF)

Dieses Fahrzeug dient hauptsächlich zum schnellen Transport des Notarztes zur Einsatzstelle. Damit die Besatzung, die aus dem Arzt und einem Rettungsassistenten sowie fallweise noch einem Auszubildenden besteht, unabhängig von einem Rettungswagen alle Maßnahmen der Erstversorgung durchführen kann, hat das NEF sämtliche Geräte und Materialien, die auch ein Rettungswagen mitführt, an Bord. Neben Notfallmedikamenten, Verbandsmaterialien, Intubations- und Beatmungsgeräten, EKG und Defibrillator, diversen Diagnosegeräten und Rettungsgeräten verfügt das Fahrzeug auch über Kommunikationseinrichtungen, die es als Einsatzleitfahrzeug 1 (ELW 1) klassifizieren, so dass von diesem Fahrzeug aus auch Einsätze bis zu mittlerer Grösse geleitet werden können.

Für diese Aufgaben bieten sich PKW in Kombiversion an, alle drei derzeit im Einsatz befindlichen Fahrzeuge gehören diesem Fahrzeugtyp an.

Der Rettungswagen (RTW)

Rettungswagen sind Fahrzeuge, die zur Erstversorgung und zum schonenden Transport von Patienten geeignet sind, bei denen Lebensgefahr besteht oder nicht auszuschließen ist. Sie haben zum einen Platz, um um den Patienten auf der Trage herumgehen zu können und zum anderen führen sie eine umfangreiche medizinische Ausrüstung mit, die alles zum Inhalt hat, was man in der modernen Notfallmedizin braucht. Derartige Fahrzeuge sind Voraussetzung dafür, dass man, wie von der Medizin gefordert, die Patienten möglichst schon am Einsatzort versorgt und stabilisiert. Der Umfang der Ausrüstung ist bereits im Kapitel "NEF" dargestellt. Normalerweise sind unsere RTW mit zwei Rettungsassistenten besetzt, fallweise kommt ein Auszubildender hinzu. Als geeignete Fahrzeuge haben sich Kleintransporter erwiesen, auf deren Fahrgestell spezielle Kofferaufbauten montiert werden, die von Spezialfirmen extra für den Rettungsdienst und seine Anforderungen konstruiert und gefertigt werden.

Der Gerätewagen Rettungsdienst (GW-Rett)

Für Grosseinsätze wurde dieses Fahrzeug ausgerüstet. Es ist gedacht für Grosseinsätze mit einem Massenanfall von Verletzten. Der umgebaute Rettungswagen führt vor allem in grossen Mengen Infusionen, Medikamenten und Tragen mit sich, um Engpässe zu vermeiden, wenn die Reserven der regulären Rettungsmittel sich erschöpfen. Die Materialien sind so verpackt, dass das Personal sie problemlos außerhalb des Fahrzeuges zum Einsatz bringen kann.

Aber auch Decken und andere Gerätschaften, die benötigt werden, um eine grosse Zahl von Verletzten am Einsatzort zu versorgen, führt dieses Fahrzeug mit sich.

Der Einsatzleitwagen 2 (ELW 2)

Dieses Fahrzeug verfügt über eine ganze Reihe von Kommunikationsmitteln, die es ermöglichen, an einer grösseren Einsatzstelle alle Funk- und Fernsprechmaßnahmen unabhängig durchzuführen. Der ELW 2 ist gedacht, grössere Einsätze vor Ort zu führen, mit allen Einsatzkräften zu kommunizieren und den Kontakt zur Rettungsleitstelle und anderen Organisationen zu halten. Somit muss vor allem nicht jedes Funkgespräch über die Rettungsleitstelle abgewickelt werden und die Informationen laufen zentral beim Einsatzleiter zusammen, der dann die notwendigen Entscheidungen vor Ort trifft.

Zur Besatzung gehören mindestens ein Einsatzleiter und ein Leitstellendisponent, die im Alarmfalle aus der dienstfreien Reserve über den Funkmeldeempfänger, den jeder Mitarbeiter des Rettungsdienstes bei sich trägt, alarmiert werden.

Leitender Notarzt

Neben den regulär im Dienst befindlichen Notärzten hält der DRK-Kreisverband im Auftrag des Landkreises auch noch eine Gruppe von Leitenden Notärzten bereit.

Diese speziell fortgebildeten Notärzte übernehmen im Großschadensfall die medizinische Leitung an der Einsatzstelle. Auch die Leitenden Notärzte werden über Funkmeldempfänger alarmiert und dann zum Einsatzort gefahren. Neben ihrer Leitungsfunktion haben sie so automatisch auch die Funktion von Reservenotärzten, die bei Engpässen auch ohne Großschadensfall herangezogen werden können.